Karlsbad
Anreise am Donnerstag und gemeinsames Abendessen im Restaurant am Campingplatz. Nachdem Freitag morgens ausgemacht war, wer ab Karlsbad bis zum Hubertus paddelt, wer nur am Hubertus spielt und wer von Karlsbad bis zum Campingplatz durchpaddelt, plante Marion die Logistik. Dankenswerter Weise shuttelte der „Campingplatz“ einen Teil der Boote und Menschen bis Karlsbad. Von dort aus ging‘s gemütlich die Eger hinunter. Oben am Hubertus stieg aus, wer nicht über den Schwall fahren wollte. Wegen wenig Wasser trauten sich aber auch weniger geübte den Schwall hinunter zu fahren. Dann trennte sich die Gruppe in die, die weiter zum Campingplatz durchpaddeln wollten, in die, die am Hubertus noch spielen wollten und die, die gleich zum Essen ins Hotel Hubertus gingen.
Die Fünfergruppe, die weiter paddelte, kurvte um Steine, rutschte über manchen flachen Schwall mit Bodenkontakt, gelegentliches Anschieben inklusive. Trotzdem waren es entspannte 11km durch eine schöne Flußlandschaft. Abends wurde gemeinsam gegrillt und ums Lagerfeuer gesessen.
Am 2.-ten Paddeltag war die Strecke vom Hubertus zum Campingplatz geplant. Auch diesmal wollten manche „nur“ am Hubertus ihre Technik weiter verfeinern. Die anderen genossen die Flußwander-Fahrt. Wenige blieben am Campingplatz. Diese wanderten an der überdachten Holzbrücke vorbei auf den nächstbesten Berg und belohnten sich auf dem Rückweg mit Eis.
Abends fuhren wir nach Karlsbad zum Essen. Beim anschließenden Spaziergang stolperten wir quasi in ein Fest zum 1.Mai mit Buden und Livemusik.
Sonntag morgens fanden sich wieder Paddelgruppen zusammen um am Hubertus sich nochmal auszuprobieren, um nochmal von Karlsbad zum Hubertus zu paddeln und um zum Hubertus zu wandern. Den Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen im Biergarten, dem Laden der Kajaks und das zufriedene Gefühl ein schönes, harmonisches, langes Wochenende mit (Natur-)Freunden verbracht zu haben.
Bärbel Quehl, Rehau
